Die Backchen Aufstellung

Liebes Tagebuch,

heute war ein sehr ereignisreicher Tag in der Schauspielschule. Wir haben vor einigen Wochen angefangen Referate über die griechische Mythologie zu halten, damit wir an eine Stückaufstellung machen können.

Genau an diesen Punkt sind wir heute angelangt. Wir haben die Stückaufstellung gemacht. Ich wusste nicht genau, was auf mich zu kommt, zuerst dachte ich, dass es wirklich ziemlich langweilig wird, aber ganz im Gegenteil. Es war eine Achterbahn der Gefühle, teilweise wollte ich sogar wegrennen.

Fangen wir ganz am Anfang an, damit man auch alles versteht, soweit es möglich ist.

Wir haben die Stückaufstellung zusammen mit der anderen Klasse gemacht, also beide 1. Klassen zusammen.

Als erste hat unser Lehrer uns gefragt, bei wem wir wohl anfangen sollen. Denn ihr müsst wissen, normalerweise fängt die Mythologie mit dem Chaos an. Doch wir wollten uns auch auf das Stück “ die Backchen“ beziehen, deshalb mussten wir schauen, was am sinnvollsten ist, auch von der Zeit her.

Also haben wir bei ZEUS angefangen.

Teilweise hat unser Lehrer entschieden, wer für welche Rolle auf die Bühne soll und teilweise haben es die Rollen entschieden.   Ich werde die Namen jetzt nicht nennen, weil es euch eh nicht weiter helfen würde.

Also Zeus.

Er stand ganz alleine auf der Bühne und musste sich einen Platz suchen, wo er der Meinung war, dass er gut steht. Er entschied sich für das Ende der Bühne, mittig an der Wand.

Natürlich blieb er nicht alleine. Seine Frau Hera wurde als Nächstes aufgestellt. Als Sie auf die Bühne kam, hat sich direkt die Stimmung verändert. Zeus wurde irgendwie nervös und Hestia verspürte eine Art von Macht.

So ging es dann Stück für Stück weiter. Ich werde Sie jetzt nicht alle auflisten, denn das würde viel zu lange dauern. Aber ich berichte euch von der Stimmung und dem Gefühlschaos.

Zuerst war die Stimmung einfach angespannt und wir waren alle gespannt, wer für, wenn als Rolle auf die Bühne sollte. Teilweise wollten wir auf die Bühne, aber manchmal halt auch nicht. Ich wollte eigentlich als Aphrodite auf die Bühne, doch mein Lehrer hat jemand anderes ausgewählt.

Zuerst war ich megaenttäuscht, weil ich es wirklich gerne machen wollte. Aber dann mit der Zeit wurde ich sehr froh, dass ich es nicht geworden bin. Sie hat so etwas Erotisches auf die Bühne gebracht, dass die ganzen Männer sie angeschmachtet haben. Nicht so wie ihr euch es jetzt vorstellt, nein es war alles andere als schön. Es war einfach schon viel zu viel.

umso mehr Charaktere auf die Bühne kamen, desto unangenehmer wurde die Stimmung. Teilweise wollte ich einfach Weglaufen und den Raum verlassen, weil es so unangenehm war. Aber dennoch war es so interessant und spannend und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Ein bisschen wie bei einer wirklich guten Serie.

Der höhe Punkt für mich war der Tod von Seele. Es war so tragisch, dass ich total geschockt war. Ich wusste nicht wohin mit mir und so ging es alle.

Nach dem wir die letzte Rolle aufgestellt hatten und zum Ende kamen, brauchten wir eine zeit um wieder in die Realität zurückzukommen. Eigentlich hätten wir noch Unterricht danach gehabt, aber unsere Lehrerin hat gemerkt, dass wir nicht in der Lage waren. Wir haben den Unterricht genutzt um alles Revue passieren zu lassen und zu überlegen, wir die Erfahrungen am besten verarbeiten wollen.

Mir war sofort klar, dass ich darüber schreiben muss. Daher auch dieser gesonderte Post.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Erlebnis geben.

Eure Anika

 

 

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