#7 Liebes Tagebuch

Liebes Tagebuch,

Die Ferien sind vorbei und die Schule geht wieder los. Das heißt, auch Ballett ist durchgestanden: D Wir haben jetzt mit Paartanz angefangen.

Zuerst sind wir wieder zu zweit zusammen und haben uns gegenüber von einander gestellt. Wir haben uns in die Augen geschaut und einer hat geführt. Ohne hinzuschauen, nur durch den direkten Augenkontakt konnten wir gemeinsam durch den räum gegen und hatten immer denselben Abstand zu einander. Es war ein unglaublich tolles Gefühl. Als ob alles um dich herum egal ist und nur ich und mein Partner die Macht über den Raum haben.

Als Nächstes haben wir die gleiche Übung gemacht, aber diesmal sollten wir unsere Hand aneinanderlegen. Auch das war sehr spannend, weil man wirklich sehr genau sein muss, denn die kleines Bewegung kann etwas komplett anderes für deinen Partner heißen.

Im Schauspiel haben wir eine neue Lehrerin dazu bekommen. Sie unterrichtet eher in dem Bereich Improvisation.

Wir sollen durch den Raum gehen und das komplette erste Semester Revue passieren lassen. Alleine das hat schon so viel Emotionen in mir ausgelöst, weil so verdammt noch mal viel passiert ist. Danach sollten wir den anderen im Raum begegnen uns in die Augen schauen und unsrer gemeinsamen Erlebnisse Revue passieren lassen. Ich habe gelacht, geweint und noch mehr geweint. So eine unglaubliche tolle Übung. Erst jetzt ist mir bewusst geworden, was wir schon alles mit einandere erlebt haben und durchgestanden haben.

Am nächsten Tag sollten wir unser erstes Semester als Performanz auf die Bühne bringen. Ich gebe euch mal schnell einen Durchlauf von meiner.

Ich hab angefangen mit dem Satz: „Ich lag im Bett, draußen wurde es hell, doch es blieb Dunkel. „Während dessen habe ich mich langsam auf den Boden gelegt und bin von da aus dann zum Animalwork übergegangen. Während ich in den Zuschauerraum gebellt habe, bin ich langsam aufgestanden und habe geschrieben: „Das stimmt nicht, das stimmt nicht! „. Danach ging es über in: „Ich bin so sauer auf dich du Arschloch“. Als Nächstes habe ich mich umgedreht und angefangen zu singen. Das ging über ins Tanzen und dann gab es zu letzten den Satz: „Was? Ich soll einen Radschlag machen? Vergiss es, ich will nicht noch einen Muskelfaserriss! „.   Unsere Dozentin war so berührt von unseren Inszenierungen, dass wir als Hausaufgabe aufbekommen haben daraus ein kleines Stück zu zaubern.

Zum ende der Stunde haben wir uns in zwei reihen gegenüber von einander gesetzten, eine Zuschauer und eine Performer reihen.

Die Performer reihe wurde in zwei Gruppen geteilt. Sie sollten gegensätzliche Emotionen spielen. Die eine Seite sollte das Gefühl von Kälte spielen und die andere sollte Hitze spielen. Im Spiel hat sich die Kälte und auch die Wärme gesteigert. Es war großartig es zu sehen. Als Nächstes haben wir getauscht. Wir sollten Glück und Trauer spielen. Das war ein Wechselbad der Gefühle. 😀

Bei Rhythmen haben wir unsere eigene Bodypokation entwickelt und sollten diese präsentieren.

In Spreche haben wir einen neuen Resonator kennengelernt. Den Sinus Resonator, dieser Sitz direkt bei den Nasennebenhöhlen. Dort setzten sich gerne sehr viele Emotionen ab, die man unterdrückt.

Mein absolutes Highlight der Woche, wir hatten das erste Mal Kamera Acting 🙂 Oh wie lange habe ich auf diesen Tag hingefiebert. Und es war noch viel spannender, als ich erwartet hatte. Wir haben direkt unsere erste Hausaufgabe bekommen, und zwar sollen wir einen 1-minütigen Film drehen. Das Thema durften wir selbst wählen.

Weil die Woche nicht schon spannend genug war, haben wir auch noch Meisner Unterricht. Das ist eine spezielle Schauspieltechnik, die gerne für Film angewendet wird. Es geht darum deinem gegenüber im Hier und jetzt ganz ehrlich die Wahrheit zu sagen.

Hier ein Beispiel der Basisübung:man sitzt sich gegenüber. Dein Partner sagt dir: „Du trägst einen schwarzen Pulli. „Dann wiederholst du das, bis deinem gegen über z. B. auffällt, dass du sauer wirst. Dann sagt er“. Du bist Sauer“ und dann wiederholst du das usw.

Es ist ein bisschen schwer, zu erklären, ich hab es auch erst nicht verstanden: DVielleicht mach ich euch mal ein paar Videos von den verschiedenen Übungen, natürlich nur wenn es euch interessiert!

Am Donnerstag hatten wir das Schauspiel mit Impulstraining. Und auch der Unterricht hat es in sich gehabt. Wir sollten wieder zur Musik atmen und die Musik in uns lassen. Ich habe es so sehr gespürt und konnte durch die Musik und durch das Atmen, mir meinem ganzen Stress der letzten Wochen austanzen. Mir kamen sogar die Tränen. Ich habe aber mal so Richtige gefühlt!!!!

Und mit dieser tollen Woche ging es ins wohlverdiente Wochenende.

Eure Anika

 

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