#4 Liebes Tagebuch

Liebes Tagebuch,

diese Woche fing für mich nicht so super an. Wir haben beim Tanz Unterricht wieder ein Ratschlag gemacht und dabei habe ich mir einen Muskelfaserriss zugezogen. Ich konnte am Montag somit an keinem Unterricht mehr teilnehmen und musste zum Arzt.

Der Arzt hat mir, dann absolute ruhe für mindestens 2 Wochen verschrieben, das heißt 2 Wochen nicht am Unterricht teilnehmen. Was mega scheiße ist, weil wir ja bald die Aufführung haben. Aber ändern konnte ich es leider nicht. Also hieß es für mich „Reserve Bank“.

Da ich ein Positiv denkender Mensch bin, habe ich das Beste draus gemacht und alles im Unterricht fleißig mit geschrieben. Ich werde es jetzt hier nicht alles erläutern, das wäre zu viel des Guten und wahrscheinlich würdet ihr, die hälfte davon eh nicht verstehen. 🙂 *nicht aus verständlichen Ansichten, sondern weil man manche Dinge einfach eher zeigen muss als sie zu erklären.

Daher hier die interessantesten und wichtigsten Themen:

Am Dienstag bei den Proben, haben wir unsere Szene gezeigt und unser Lehrer hat gesagt, wir würde es zu emotionslos spielen und das wir mehr wie eine ältere Frau sprechen sollen und nicht wie ein Mädchen.

In der Rollenarbeit hat es wieder mit dem Stocktraining angefangen und danach wurden die Rollen mit einem Sprachfehler und einer Clownsnase geprägt. Die Clownsnase sollte den Effekt haben, das primäre Geschlecht, des davor benannte Tier, zu unterstreichen. Hört sich superkompliziert an, aber wenn man es gesehen hat, war es verständlich. Es war sehr interessant bei der Unterrichtseinheit zu zuschauen, sehr emotional und bewegend.

Am Freitag in der Rollenarbeit haben wir mit Substitution gearbeitet, an dem Tag hat es mich so wütend gemacht, dass ich nicht mitmachen konnte. Ich hätte das auch gerne erlebt. Substitution bedeutet, dass man sich eine Person aus seinem eigenem Leben sucht die mit einer Person in dem Leben, der Rolle gleich steht. Zum Beispiel bei Romeo und Julia, wenn ich die Julia spiele, würde ich jemanden aus meinem Leben nehmen, für den ich das empfinde, was Julia für Romeo empfindet. Wofür das gut ist? Um an seine Emotionen ran zu kommen und das Gefühl der Rolle richtig zu vermitteln.

Trotzdem ich nicht an dem Unterricht teilnehmen konnte, war es für mich ein sehr schönes Erlebnis und ich hoffe sehr, dass wir sowas noch einmal machen. Oder ich muss es einfach alleine mal machen, wäre ja auch nicht das Problem.

Das wars auch schon wieder, mal sehen wie es die nächsten Wochen weiter geht mit mir 😀

Und ob ich überhaupt an der Aufführung teilnehmen kann? :O

Es bleibt spannend.

Bis bald

Eure Anika

 

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