#3 Liebes Tagebuch

Liebes Tagebuch,

Ich kann Radschlag, zwar nur von der linken Seite, aber ich kann es. Mit dieser Erkenntnis habe ich in den Montag gestartet, Super! Der Tag ging auch direkt erfolgreich weiter. Wir haben in Grundlagen wieder an Impulsen gearbeitet und mussten als dreier Konstellation der Musik zuhören. Ich war als Erstes in der Mitte und musste führen, ich glaube, ich habe auch diese Art der Arbeit schon mal erklärt. Auf jeden Fall viel es mir superleicht mich der Musik komplett zu widmen und meine Partner haben es genauso wahrgenommen wie ich. Also einfach nur Top.

Beim Rhythme haben wir eine Szene darstellen müssen mit diesen Patterns. Also die Klatschen und Stampfen Übungen. Wir haben ein Chor dargestellt, was erstaunlicherweise sehr gut funktioniert hat und meine Lehrerin hat mich gelobt, weil die sieht, dass ich übe.

Das war also ein sehr gelungener Montag für mich.

Die Rollenarbeit verlief diese Woche etwas anders als sonst. Wir haben am Mittwoch nicht wie gewohnt mit dem Stocktraining begonnen, sondern sind direkt in die Sprechübung gegangen. Wir haben Übungen gemacht, damit wir die Sätze am Ende nicht immer fallen lassen, sondern eher nach oben ziehe. Dann haben wir 3 Macken bekommen, die unsere Rollen hat. Kratzen, allergische Reaktionen und in den ummacht fallen. Zusätzlich sollten wir uns zwei Macken ausdenken. Meine Rolle hat sich gerne die Lippen benetzt und mit ihren Harren gespielt. Leider musste ich dann während der Arbeit feststellen, dass die beste Macke das Kratzen war. Die Macke hat genau ihr Wut und ihre Angst unterstrichen und es noch dramatischer gemacht. Zum Ende der Stunde konnten wir dann in unsere Rolle auf die „Bühne“ und mussten einen Satz sagen, aber sicherstellen, dass wir die komplette Aufmerksamkeit haben und das wir am Ende des Satzes nicht abfallen.

In Gesang hatten wir eine Theorie Stunde, das ist einfach nicht meins, erinnert mich zu sehr an die Schulzeit. Aber wir haben die aufgäbe bekommen uns ein Lied auszusuchen, an dem wir arbeiten möchten. Ich fange schon nächste Woche an. Ich habe mir das Lied von Medina „Kun for mig“ ausgesucht, weil ich mich am wohlsten fühle, wenn ich Dänisch singe.

Am Freitag haben wir dann wieder die Rollenarbeit gemacht, diesmal mit der Inszenierung eines Proleten. Ich habe sofort gemacht, dass das genau das Richtige für meine Rolle war. Sie war richtig angriffslustig und hat jedem die Stirn geboten. Eine tolle Erfahrung. Mein Lehrer konnte es auch feststellen und er sagt am Ende der Stunde sogar, das er für sich herausgefunden hat, dass ich selbst am besten über Aggressionen in die Arbeit komme. Was für mich superneu ist, weil ich im Privaten nie aggressiv bin. Aber vielleicht ist es genau der Grund, warum es mir dann in der Arbeit gut gelingt.

Fazit der Woche, ich bin wieder um viele Erkenntnisse reicher geworden.

Bis nachte Woche, eure Anika

*Bilder von Gabriel Soares

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