Drehtag bei Kuddelmuddel

Anfang der Woche war ich in Hamburg für die Verfilmung von der neuen Komödie „Kuddelmuddel“, ich wurde über meine Agentur als Komparse gebucht und durfte dann bei dem Film mitwirken.

Der Tag fing schon früh in den Morgenstunden an, ich bin um 3:00 Uhr am Montag aufgestanden und habe mich zurecht gemacht, da meine „Rolle“ die einer B-Prominenten war, musste ich mich dem entsprechend auch Stylen. Das heißt ein Outfit zusammen stellen, das in diese Schiene passt, dieses habe ich bereits am Sonntag gemacht, da ich es sonst eigentlich nicht geschafft hätte.

Ich habe mir vier Outfits zusammen gestellt, damit das Kostüm eine Auswahl hat. Dabei musste ich darauf achten das die Farben nicht zu dunkel sind, es keine Marke ( Brandings ) zu sehen sind und das es nicht zu schrille Muster hat, weil es sonst in der Kamera flimmern würde.

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Auf jeden Fall war ich sehr froh, dass ich diese schon am vor Abend erledigt hatte, denn ich war sehr müde. Ich habe am Sonntag noch in der Gastronomie gearbeitet bis um 21 Uhr und hatte dem entsprechend dann auch nur 4 Stunden Schlaf.

Um 4:30 und ein bisschen Verspätung, meine Schuld, bin ich dann nach Rendsburg gefahren, weil ich von dort aus eine Mitfahrerin aus meine Agentur mitgenommen habe. Wir kannten uns noch nicht, haben aber direkt eine nette Unterhaltung gehabt und uns über unsere Dreh-Erfahrungen ausgetauscht. Ca. um 7:00 waren wir dann in Hamburg am Treffpunkt. Doch wie wir Festellen mussten waren wir dort ganz allein, was eigentlich nicht üblich ist, normalerweise ist die Produktion dann schon voll im -Gange mit dem Aufbau.

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Nachdem wir dann ca. 10 Minuten gewartete haben und immer noch keiner zu sehen war, wurden wir ein bisschen skeptisch und checkten beide unsere Mail nochmal, ob wir auch wirklich am richtigen Ort waren.

Doch genau in diesen Moment gingen zwei nette Damen vom Kostüm an uns vorbei und sagen das wir gleich abgeholt werden würden.

Am Set angelangt ging es dann mit der Warterei los, als Komparse muss man immer mit viel Geduld und warte Zeit rechnen, also nimmt euch am besten was zu lesen oder zum Lernen mit.

Nach und nach kamen wir dann in die Maske und das Kostüm machte ein Check-up bei uns.

Mit meinem Outfit waren sie sehr zufrieden. In der Maske ankommen wurde die Stimmung gleich lockerer, die Maskenbildnerin war mir nicht unbekannt. Sie hatte mich bereits für den Tatort Dreh in Kiel zurecht gemacht und so konnten wir uns nett unterhalten.

Mitten im Gespräch klopfte es dann an der Wagentür, Axel Prahl ( Hauptdarsteller, bekannt aus dem Tatort) kam herein. Er stellte sich bei mir vor und frage ob ich die Friseurin sein, doch dieses beneinte ich und sagte ich sei die B-Prominenz, was Ihn sehr amüsierte und wir dann diesbezüglich ein paar Späße machten.

Nun war ich fertig in der Maske und das Warten ging weiter, in der Zwischenzeit wurde bereits das Frühstück, Kaffee, Tee und andere Getränke aufgebaut. Doch ich hatte noch gar kein Hunger.

Meine Mitfahrerin war bereits am Drehen, sie wurde als Kundin in dem Friseursalon gebucht.

Nach dem Dreh im Salon ging es dann für die anderen Komparsen, die als Passanten gebucht waren los und ich durfte mit noch zwei weiteren Damen im Friseursalon auf den Fotografen warte.

Um 10:30 wurde dann Shooting angesetzt und wir machten Aufnahmen ,die dann später im Film als kleine Zeitungsartikel zu sehen sind. Jonas Nay war der Zweite Hauptdarsteller des Films und im Film früher mal ein Promifrisuer. Die Bilder sind wirklich gut geworden und Jonas war sehr nett, das einzige was mich ein bisschen irritiert hat, war das er mich dir ganze Zeit „anstarrte“ was für Verwirrungen bei mir Sorgte, denn er war ja der bekannte Schauspieler ( unter andrem aus Deutschland 83) und nicht ich.

Doch aus diese Rätsel konnte ich Später auch  lösen, denn er fand das ich Sonja Gerhard zum verwechseln ähnlich sehe. Er fragte mich dann ob es in Ordnung sei wenn wir später ein Bild machen würden und er es Sonja schicken darf, geschmeichelt hat es mich und natürlich haben wir ein Bild für Sonja gemacht. Was sie im Endeffekt gesagt hat, weiß ich leider nicht, aber Fazit von diesem Tag ist das er einfach sehr viel Spaß gemacht hat und ich wieder etwas tolles erleben durfte und ganz liebe, nette Leute kennengelernt habe.

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